Gemeinden im Züricher Unterland die wir bedienen oder mit denen wir eine Leistungsvereinbarung haben. 

                               
            

Bülach, Bachenbülach

Embrachertal

Kloten

 

 

 

Wissenswertes über die Finanzierung            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem neuen geänderten Bundesgesetz über die Krankenversicherung und dem neuen kantonalen Pflegegesetz wurde per 1 Jan. 2011 die Finanzierung der Pflege neu geregelt.

Neben den Krankenkassen, die in der ganzen Schweiz einheitlich Beiträge an die Pflegekosten entrichten, müssen künftig auch Spitex – Klientinnen und Klienten einen Teil der Pflegekosten übernehmen. Die Wohngemeinden der Leistungsbezüger decken die restlichen Kosten der Pflege.

Wie viel muss ich als Klientin bzw. Klient an die Pflegeleistungen zu Hause (Spitex) bezahlen?

Die nach Abzug des Krankenversicherungsbeitrags verbleibenden Kosten müssen die Klientinnen und Klienten übernehmen, aber nur bis maximal Fr. 8.00 pro Tag (§ 9 Abs. 2 Pflegegesetz). Dabei ist es unerheblich, wie viele Pflegestunden pro Tag geleistet werden. Es dürfen zudem keine Zuschläge wie Wegpauschalen oder Wochenendzuschläge verrechnet werden.

Merke: Die Kostenbeteiligung bemisst sich nicht nach der Zeit, sondern ist immer bis zum Maximum von Fr. 8.00 von der Klientin bzw. vom Klienten zu tragen.

Was ändert sich bei Franchise und Selbstbehalt?

Nichts. Die individuelle Franchise und der Selbstbehalt der versicherten Personen sind von den Neuregelungen nicht betroffen.

Die Gemeinde finanziert die Pflegeleistungen bis zum Normdefizit. Was bedeutet das?

Die Gemeinde muss bei Leistungserbringern ohne Leistungsvereinbarung die effektiven Kosten für Pflegeleistungen bis zur Höhe des kantonalen Normdefizits übernehmen.

Schliesst die Gemeinde eine Leistungsvereinbarung mit einem Leistungserbringer ab, muss im Rahmen der Leistungsvereinbarung die Abgeltung der Kosten auch über das Normdefizit hinaus geregelt werden (§ 9 Abs. 3 Pflegegesetz).

Quelle: Gesundheitsdirektion ZH (Jan 2014)